Das Programm Neue Partnerschaften (NoPa)

Das Programm "Neue Partnerschaften (NoPa - Novas Parcerias)" fördert nachfrageorientierte Forschung und verknüpft Forschungsprojekte systematisch mit Entwicklungspartnern aus Politik und Praxis. Ziel ist es, so zu forschungsbasierten Innovationen für nachhaltige Entwicklung in den Themenbereichen der deutsch-brasilianischen Zusammenarbeit für Nachhaltige Entwicklung beizutragen. NoPa verknüpft dabei synergetisch die Kompetenzen und das Instrumentenset der akademischen und der technischen Zusammenarbeit.

Die derzeit laufenden NoPaProjekte werden von GIZ, DAAD und CAPES gemeinsam gefördert. Diese institutionelle Partnerschaft zeichnet sich durch die ausgewogene Bündelung der Stärken jedes Partners mit einer klar definierten Arbeitsaufteilung aus. Dabei handeln CAPES, DAAD und GIZ jeweils federführend dort, wo sie ihre Kompetenzen am besten einbringen können: Die Förderungsorganisationen (CAPES und DAAD) betreuen die geförderten Hochschulkooperationsprojekte. Durch Vermittlung der GIZ werden die Hochschulkooperationsprojekte und Nutzer von Forschungswissen bedarfsgerecht miteinander in Kontakt gebracht und die Forschungsprojekte je nach Bedarf hinsichtlich der Erhöhung ihrer nicht-akademischen Wirkungen beraten.

Unser Grundverständnis ist, dass für wirtschaftliche Entwicklung, die auf einem Prozess der Schaffung, der Verbreitung und der Anwendung von technologischem Wissen beruht, eine verbesserte Verbindung von Wirtschaft und Gesellschaft mit der Wissenschaft notwendig ist.

Alleinstellungsmerkmale des Projekts

  • Nachfrage der potentiellen zukünftigen Nutzer der Forschungsergebnisse ist entscheidend für die Gestaltung der Projektausschreibung.
  • Das Projekt fördert die Bildung neuer Partnerschaften zwischen Forschern in Brasilien und Deutschland sowie mit zukünftigen Nutzern der Forschungsergebnisse in Politik, Praxis und Zivilgesellschaft.
  • Deutsch-brasilianische Forschungs- und Entwicklungsprojekte werden umgesetzt, deren Ergebnisse für Entscheidungsträger im sozialen, politischen und wirtschaftlichen Bereich interessant sind und diesen zielgerichtet zur Verfügung gestellt.

Das NoPa-Verfahren

Für mehr Informationen über die NoPa-Methoden und Instrumente:

NoPa Toolbox

Partner

  • Die Abteilung für Wissenschaft und Technik (DCTEC) des brasilianischen Außenministeriums (MRE) ist für die bi- und multilaterale Zusammenarbeit in den Bereichen Wissenschaft, Technologie und Innovation zuständig. DCTEC ist der politische Partner für die Durchführung von NoPa.
  • Das Ministerium für Wissenschaft, Technologie und Innovation (MCTI) konzipiert und koordiniert die nationalen Politiken zur Stärkung der wissenschaftlichen Forschung und Technologieentwicklung. Das MCTI ist politischer Partner im deutschbrasilianischen Vorhaben zur Förderung von konzentrierender Solartechnik (CSP).
  • Das Städteministerium (MCid) koordiniert die nationale Politik für städtische Entwicklung und vereint so die Bereiche Wohnen, Abwasser, Transport und Mobilität unter sich. Das Städteministerium ist der politische Partner im deutsch-brasilianischen Vorhaben zur Förderung von Biogastechnologien.
  • Die Koordinierungsstelle für postgraduale Weiterbildung des brasilianischen Bildungsministeriums (CAPES) spielt eine Schlüsselrolle bei der Ausweitung und Konsolidierung der brasilianischen Postgraduiertenprogramme.
  • Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) formuliert die internationalen entwicklungspolitischen Leitlinien der deutschen Bundesregierung, führt den Dialog mit den Partnerländern und stellt Mittel aus dem Bundeshaushalt zur Verfügung. Für die Umsetzung der Programme und Projekte beauftragt das BMZ die deutschen Durchführungsorganisationen. Das 2010 gestartete NoPa-Programm war der Beitrag des BMZ zum Deutsch-Brasilianischen Wissenschaftsjahr 2010/2011.
  • Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) wird als Verein von 231 deutschen Hochschulen und 125 Studierendenschaften getragen. Der DAAD fördert die Internationalisierung der deutschen Hochschulen, stärkt die Germanistik und deutsche Sprache im Ausland, unterstützt Entwicklungsländer beim Aufbau leistungsfähiger Hochschulen und berät die Entscheider in der Bildungs-, Auβenwissenschafts- und Entwicklungspolitik.
  • Als deutsches Bundesunternehmen bietet die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH ihren Auftraggebern funktionsfähige, nachhaltige und wirksame Lösungen für politische, wirtschaftliche und soziale Veränderungsprozesse. Eine ausgewiesene Regionalexpertise, hohe Fachkompetenz und praxiserprobtes Managementwissen bilden das Rückgrat des umfassenden Leistungsangebots der GIZ.